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Ausgabe 11/2005
HDTV, das neue FernsehenDas hochauflösende Fernsehen HDTV interessiert alle. Bester Beweis war die Internationale Funkausstellung (IFA) Anfang September in Berlin.
„HD ready“ , „HD TV“ und „16:9“
sorgen und zeigt, dass diese MPEG-4/H.264-Videosignale in 720p und 1080i wiedergeben können und über die notwendigen digitalen Ausgänge verfügen. Auch die Entscheidung von ARD und ZDF, die Fußball-Weltmeisterschaft im zukunftssicheren Breitbildformat 16:9 zu übertragen, unterstützt den Trend zum modernen TV-Gerät kräftig. Bleibt nur die Frage, wann ARD und ZDF mit HDTV starten. Vielleicht schon im nächsten Jahr? Eine schnelle Vervielfachung der HD-Angebote wäre für die HDTV-Landschaft prima.
Erste Angebote bereits im Oktober und Fußball-WM 2006 Und das passte auch super in die HDTV-Landschaft: die Ankündigung von Pro Sieben und Sat.1, bereits am 27.10.2005 mit eigenen frei empfangbaren HDTV-Programmen zu starten. Premiere zieht dann gleich wenige Wochen später nach. Das Premiere-Angebot besteht aus drei 24-Stunden-Vollprogrammen und zeigt Filme, Sport und Dokumentationen in hoher Auflösung. Aber bereits jetzt bewirbt Premiere seinen HD-Auftritt, selbstverständlich in HDTV-Qualität: zu sehen auf dem HDTV-Demonstrationskanal bei ASTRA (Frequenz 12,168 GHz; Vertikal; Symbolrate 27,5; FEC 5/6). Sportliche HDTV-Leckerbissen gibt es dann in 2006 bei Premiere: Der Abo-TV-Sender zeigt alle 64 Spiele der Fußball-WM im brillanten HD-Bildformat.
Empfang am PC HDTV-Produkte gibt es aber nicht nur im TV-Bereich. Wer die superscharfen Konturen, die satten Farben und die enorme Tiefenschärfe von HDTV bisher genießen wollte, der konnte das auch am PC. Hunderttausende von DVB-S-PC-Karten sind nämlich bereits heute für MPEG-2 oder MPEG-4 geeignet. Die neue PC-Kartengeneration, die noch in diesem Jahr kommen soll, wird dann auch für DVB-S2 geeignet sein. Aber die PC-Freaks wissen das allemal.
DVB-T ohne HDTV Der Normalbürger ist trotzdem verwirrt – er hört vom digitalen Antennenfernsehen DVB-T und vom hochauflösenden Digitalfernsehen HDTV. Leider erkennt er nicht, dass gerade diese beiden Begriffe nun absolut nichts miteinander zu tun haben. Sie lassen sich nicht kombinieren. Die terrestrische digitale Übertragung, also DVB-T, hat keine ausreichende Bandbreite für HDTV verfügbar: selbst dann nicht, wenn man bei DVB-T von der aktuell verwendeten MPEG-2-Datenreduktion auf MPEG-4 umsteigen würde, wie es über ASTRA für HDTV gerade geschieht. Fazit: HDTV-Übertragungen bei der digitalen Antenne DVB-T finden deshalb nicht statt.
Die weitere Entwicklung
Italien Sky Italia und aus den Niederlanden UPC. Es wird erwartet, dass bereits im Jahr 2008 weltweit 40 Millionen Haushalte diese Superbilder nutzen werden. 13 bis 17 Millionen dieser Haushalte sollen sich in Europa befinden. Allein Premiere rechnet mit rund 400.000 HD-Abonnenten bis Ende 2007. Marktexperten erwarten, dass die Preise eines Flachbildschirms mit dem Gütezeichen „HD ready” künftig bei etwa 1.000 Euro liegen könnten.
Satellit bleibt führende HDTV-Plattform Der Satellitendirektempfang wird auch in Zukunft der Verbreitungsweg mit den meisten Programmen für HDTV sein. Bis Jahresende werden demnach weltweit fast 14 Millionen Haushalte in der Lage sein, HDTV-Programme zu empfangen. Bis 2010 soll die Anzahl dann auf über 87 Millionen steigen. Das prognostiziert das US-Marktforschungsinstitut IMS Research in seiner aktuellen Studie „The Future of High-definition Television“ (www.imsresearch.com). Die Marktforscher geben dabei Kabelnetzen gegenüber Satelliten weiter das Nachsehen. Grund dafür sei die beschränkte Bandbreite, die unvollständigen Märkte und die finanziellen Turbulenzen, die die Kabelbranche in den vergangenen Jahren durchlebt hat.
Weitere Informationen zu HDTV Außerdem findet die Internetgemeinde weitere Informationen zu HDTV beispielsweise unter folgenden Adressen: www.hifi-regler.de/hdtv/hdtv.php http://sprec000.xardas.lima-city.de/Digicam5.html
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