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Ausgabe 10/2006
Triple PlayASTRA startet ASTRA2Connect, einen satellitenbasierten, interaktiven und kostengünstigen Breitband-Internetzugang.
ASTRA2Connect: Triple Play über Satellit ASTRA startet ASTRA2Connect, einen satellitenbasierten, interaktiven und kostengünstigen Breitband-Internetzugang. Damit sollen die Breitbandlücken in Telefon- und Kabelnetzen geschlossen und vor allem Kunden in ländlichen Regionen versorgt werden, in denen es bisher keine Breitband-Internetzugänge via DSL oder Kabelnetz gibt – allein in Deutschland geht es um fast fünf Millionen Haushalte. Zielgruppen sind Haushalte, kleine Büros und Home Offices sowie kleine und mittlere Unternehmen. ASTRA2Connect bietet eine komplette, satellitenbasierte Infrastruktur für Bündelangebote aus Internet, Fernsehen und Telefonie (Triple Play). Sie ermöglicht Breitband-Internetzugang, Internettelefonie (VoIP) und weitere inhaltsbezogene Zugangsdienste wie Internetfernsehen (IPTV) und Video-on-Demand. Die maximale Download-Geschwindigkeit beträgt 1024 Kbit/s und der Upload 128 Kbit/s. Der Endverbraucher profitiert dabei von einer bezahlbaren, interaktiven „always-on“-Verbindung. Die notwendige Empfangsausstattung beim Satellitennutzer besteht aus einer interaktiven Satellitenantenne sowie aus einem kostengünstigen und benutzerfreundlichen Satellitenmodem. ASTRA will als Großhändler im Markt auftreten und bietet ASTRA2Connect zurzeit auf Großhandelsbasis großen europäischen Providern wie Telekommunikationsanbietern, Internet-Service-Providern und Breitband-Betreibern an. ASTRA2Connect wird voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2007 verfügbar sein. Eine Testversion der neuen Plattform soll bereits zum Jahreswechsel starten. Weitere Informationen unter www.ses-astra.com.
Umfrage: Triple Play, IPTV, HDTV kaum bekannt Die Mehrheit der Konsumenten kann mit Begriffen wie Triple Play, IPTV und HDTV nichts anfangen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage unter 1.000 Personen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren, die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid für das Wochenmagazin „w&v“ durchgeführt hat. Nur fünf Prozent der befragten Internetnutzer gaben an, genau zu wissen, was Triple Play meint. 30 Prozent hatten den Begriff zwar schon gehört, wissen im Detail aber nicht Bescheid. Nur drei Prozent wissen mit dem Begriff IPTV etwas anzufangen, nur 27 Prozent haben davon gehört und 70 Prozent sind absolut ahnungslos. Bekannter ist das hoch auflösende Fernsehen HDTV. 30 Prozent bezeichnen sich als genaue Kenner, die Hälfte hat von HDTV zumindest schon gehört (www.wuv.de/digital-umfrage).
Umfrage: Knackpunkt bei Triple Play ist der Preis 62 Prozent der Deutsche sagen, dass allein der Preisvorteil gegenüber den Einzelkomponenten den Ausschlag für den Kauf eines Triple Play-Pakets gebe. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest. Nur 17 Prozent sehen den größten Vorteil darin, alles aus einer Hand zu bekommen mit nur einer Rechnung und einer Servicenummer. „Im Kampf um die Kunden werden diejenigen Anbieter das Rennen machen, die den erwarteten Vorteil Nummer eins bieten: Kostenersparnis. Und das ist in Deutschland unvergleichlich schwerer als in anderen Ländern, in denen man gewöhnt ist, für Fernsehen zu bezahlen“, sagte Nikola Backhaus, Marketingdirektorin bei TNS Infratest (www.tns-infratest.de/03_presse/presse_detail.asp?ID=449).
Studie: Acht Prozent Triple Play-Kunden in Europa Die Zahl der Haushalte in den westlichen Ländern Europas, die ein Triple Play-Angebot nutzen, ist innerhalb eines Jahres von fünf auf acht Prozent gestiegen. So das Ergebnis einer aktuellen Studie des US-Marktforschungsinstituts Forrester Research. Untersucht wurde die Marktentwicklung in dem Zeitraum vom 30. Juni 2005 bis 30. Juni 2006. In den einzelnen Ländern bestehen jedoch deutliche Unterschiede. An der Spitze stehen Großbritannien (13 %) und Frankreich (12 %). In Italien liegt der Anteil bei nur vier Prozent. Starkes Wachstum für Bündelangebote aus Internet, Fernsehen und Telefonie gab es in Deutschland (von 2 % auf 6 %) und in den Niederlanden (von 6 % auf 10 %). Weitere Informationen unter www.forrester.com/go?docid=40186.
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