ASTRA Direkt Dezember 2007



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Ausgabe 12/2006

Unterhaltungselektronik

Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft verzeichnet die Consumer Electronics-Branche lebhafte Nachfrage nach Unterhaltungselektronik.

 

Im Weihnachtsgeschäft gefragt

Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft verzeichnet die Consumer Electronics-Branche (CE) lebhafte Nachfrage nach Unterhaltungselektronik, meldet die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu). Nach zwei Jahren mit erfreulichem Geschäftsverlauf rechnen die Marktteilnehmer für 2006 mit einem gesteigerten Marktvolumen und Umsatzzuwächsen. Nach wie vor glänzen die neuen Bildschirmtechnologien mit großen Steigerungsraten. Entsprechend erwartet die gfu in diesem Jahr rund drei Millionen verkaufte LCD- und Plasma-Geräte. Damit übertrifft der Absatz dieser attraktiven Fernsehgeräte 2006 erstmals den der herkömmlichen Röhrengeräte mit rund 2,5 Millionen Stück. HDTV-taugliche Fernsehgeräte, erkennbar am Qualitäts-Signet „HD ready“, dominieren mit rund 80 Prozent der Absatz- und Umsatzzahlen bei den Flat-TVs. Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, weist darauf hin, dass die Consumer Electronics-Branche durch den Generationswechsel zur Digitaltechnik kräftige Impulse bekommen hat. „Sie hat sich dynamisch verändert und geht selbstbewusst und gestärkt aus dieser Veränderung hervor. Auch die angekündigte Erhöhung der Mehrwertsteuer wird im Weihnachtsgeschäft noch für Spitzen in der Nachfrage sorgen“, betont Hecker (www.gfu.de).

     

 

Wachsender Markt

66 Prozent der Deutschen interessieren sich für moderne Kommunikations-technologien – vor drei Jahren waren es vier Prozent weniger. Das zeigt die Studie „Der Markt der Consumer Electronics“, die das Nachrichtenmagazin „Focus“ in Zusammenarbeit mit der Programmzeitschrift „TV Spielfilm“ erstellt hat. Besonders Männer (77 Prozent) und jüngere Personen bis Mitte dreißig (83 Prozent) zeigen sich aufgeschlossen. Entsprechend entwickelt sich auch das Konsumverhalten. Beliebt sind vor allem Fernsehgeräte mit Flachbildschirmen, insbesondere mit LCD-Display. Hier stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahr im ersten Halbjahr um 133 Prozent – bei Plasma-TV-Geräten waren es 81 Prozent. Auslöser des Umsatzwachstums waren einerseits die Fußball-WM, andererseits eine Vielzahl von mobilen Endgeräten, die neue Verbraucherbedürfnisse ansprechen. Weitere Informationen unter (www.medialine.de/marktanalysen).

 

Preisentwicklung rund ums Fernsehen unterschiedlich

Die Preise rund ums Fernsehen haben sich seit dem Jahr 2000 unterschiedlich entwickelt. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden stiegen die Kosten für die Fernsehgebühren (plus 18 Prozent) und den Kabelanschluss (plus 8,5 Prozent) an. Dagegen fiel der Preisindex für Farbfernseher um 39,3 Prozent. Bei der Preismessung gehen sowohl Preise für Röhrenfernseher als auch für Flachbildschirme (LCD und Plasma) in die Indexberechnung ein. Gründe für den Preisverfall, der auch bei Flachbildschirmen vorhanden ist, seien unter anderem der Ausbau der weltweiten Fertigungskapazitäten für Flachbildschirme sowie der starke Konkurrenzdruck auf dem Markt für Fernsehgeräte (www.destatis.de).




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