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Ausgabe 06/2007
ARD: Raff erwägt kostenpflichtige Digital-TV-Angebote.Die ARD schließt mit Blick auf das digitale Fernsehen nicht aus, künftig auch Programminhalte und Dienste anzubieten, die nicht über die Rundfunkgebühr, sondern mittels zusätzlicher Einnahmequellen finanziert werden. "Ich halte es für eine Illusion zu glauben, dass wir in der digitalen Welt ohne Mischkonzepte auskommen", sagte der ARD-Vorsitzende Fritz Raff in Leipzig. "Vorstellbar ist zum Beispiel Video-on-Demand, bei dem der Nutzer einen kostendeckenden Beitrag zahlt", erklärte MDR-Intendant Udo Reiter. Auch Sachsens Staatskanzlei-Chef Hermann Winkler (CDU) wollte Mischkonzepte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk für die Zukunft nicht ausschließen. In Frankreich hat der europäische Kulturkanal ARTE, der auf deutscher Seite von ARD und ZDF getragen wird, bereits einen entsprechenden Vorstoß unternommen. Seit Februar 2006 bietet der Sender Breitband-Internetnutzern unter www.artevod.com die Möglichkeit, ausgewählte Programminhalte kostenpflichtig abzurufen. |

