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Ausgabe 12/2007
SatellitenkapazitätSES, die Muttergesellschaft des Satellitenbetreibers SES ASTRA und einer der weltweit führenden Satellitenbetreiber, hat Verträge für zehn Trägerraketen abgeschlossen. weiter
Aufträge für zehn Trägerraketen vergeben
ARD mietet weitere Satellitenkapazität
Die Landesrundfunkanstalten der ARD haben bei ASTRA ab dem 1. Januar 2008 einen weiteren digitalen Satelliten-Transponder angemietet. Mit der Marktdurchdringung und den sinkenden Preisen für großformatige Flachbildschirme steigt die Nachfrage der Zuschauer nach einer hochwertigen Fernseherlebniswelt. Dieser Entwicklung trägt die ARD nicht nur durch die zunehmende Erhöhung des Anteils an Sendungen im Breitbildformat 16:9 Rechnung, sondern auch durch die Verbesserung der Bildqualität ihrer digital über Satellit verbreiteten Fernsehprogramme in Standardauflösung (SDTV). Mit der zusätzlichen Satellitenkapazität soll laut ARD vorrangig die Qualität der bestehenden Programme verbessert werden. Dies beinhalte allerdings keine Sender im hochauflösenden HDTV. Durch die Erhöhung der Datenraten pro Fernsehprogramm auf durchschnittliche Werte von 6 Mbit/s wird ab 2008 auch auf großformatigen Flachbildschirmen eine wesentlich bessere Bildqualität als bisher erreicht. Bislang liegen die Werte beim Ersten um die 5 MBit/s, die Dritten werden mit ungefähr 4 MBit/s ausgestrahlt. Damit wird die ARD mit den Übertragungsraten des ZDF gleichziehen, das über Satellit mit 5 bis 6 MBit/s zu empfangen ist (www.ard-digital.de).
Niederlande: CanalDigitaal mietet zwei Transponder auf 23,5 Grad Ost
Der Satellitenbetreiber ASTRA hat mit dem niederländischen Pay-TV-Anbieter CanalDigitaal einen Vertrag über zwei zusätzliche Transponder auf 23,5 Grad Ost abgeschlossen. Mit diesem Vertrag will ASTRA 23,5 Grad Ost als seine neue Orbitalposition für Direct-to-Home-Dienste stärken. Auch eine Reihe von HDTV-Programmen sollen über die neuen Kapazitäten verbreitet werden. Insgesamt nutzt CanalDigitaal damit sechs Transponder von ASTRA. Im November 2006 hatten bereits die regionalen niederländischen Programmanbieter ihre frei empfangbaren Kanäle auf 23,5 Grad Ost aufgeschaltet und dafür einen Transponder gemietet (www.ses-astra.com).
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SES, einer der weltweit führenden globalen Satellitenbetreiber, hat Verträge für Trägerraketen abgeschlossen, die von 2009 bis 2013 den Großteil der Satellitenstarts der SES-Gruppe abdecken. Zur SES-Gruppe gehört auch SES ASTRA, in Deutschland unter dem Namen ASTRA bekannt. Die "Multi-Start"-Verträge der SES-Gruppe sichern jedem SES-Satelliten eine Trägerrakete sowie eine Ersatzrakete mit jeweils zwei Startfenstern und bieten damit größtmögliche Planungssicherheit und Flexibilität für die ambitionierten Startpläne des Unternehmens. SES Satellite Leasing Ltd. hat separate Verträge mit den Marktführern der Raketenindustrie, Arianespace und ILS, geschlossen. Sie werden jeweils fünf Satellitenstarts durchführen. Arianespace wird fünf Ariane- beziehungsweise Soyuz-Trägerraketen zur Verfügung stellen, die vom europäischen Weltraumzentrum in Kourou (Französisch-Guayana) aus starten. ILS stellt Proton-Breeze-M-Trägerraketen bereit, die vom Baikonur Kosmodrom in Kasachstan aus abheben werden. Die "Multi-Start"-Verträge enthalten außerdem Optionen für zusätzliche Starts (