ASTRA Direkt Dezember 2007



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Ausgabe 12/2007

WDR: So schnell wie möglich nur noch digital

Der WDR will so schnell wie möglich den Ausstieg aus der analogen Verbreitung via Satellit vollziehen, um die Kosten für den Simulcast zu reduzieren. WDR-Intendantin Monika Piel hat dem Rundfunkrat einen Bericht zum Stand der Digitalisierung vorgelegt. "Wir werden Hörfunk, Fernsehen und Internet ohne großen Mehraufwand sinnvoll verknüpfen, um unserem Publikum einen noch besseren Zugriff auf die bereits bezahlten Inhalte zu ermöglichen", sagte Piel. Ziel sei es, die Inhalte auf allen relevanten Verbreitungswegen und Plattformen kostenlos zugänglich zu machen. Nicht mehr dazu gehört aber die analoge Verbreitung. Ende des Jahres wird die analoge terrestrische Verbreitung komplett abgeschaltet und auch bei der Satellitenverbreitung seines Fernsehens strebt der WDR "möglichst bald" eine ausschließlich digitale Übertragung an, um die Kosten des derzeitigen Analog-Digital-Simulcastbetriebs zu reduzieren. Längerfristig müsste zudem auch der Ausstieg aus der analogen Kabelverbreitung gelingen. Beim Radio bleibe hingegen das analoge UKW auf Dauer der Hauptverbreitungsweg, auch wenn Podcasts und Livestreams eine „wesentliche Entwicklungsperspektive“ böten, so Piel (www.wdr.de).




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